die Sprache

Sprachtraining

umfasst zum einen die Deutlichkeit und den Klang der Aussprache, die verschiedenen Sprachmelodien und die Gestaltungsmöglichkeiten, zum anderen das bewusste Wahrnehmen und Hören.

Mit Sprachtraining kannst du deine Botschaft klarer transportieren und somit deine Wirkung deutlich verbessern.

 

Artikulation

Es macht Sinn, sich ein wenig mit seiner Aussprache zu beschäftigen. Deutliche und gepflegte Aussprache macht dem Zuhörer das Zuhören leichter. Um unangenehme Sprachmuster, wie z.B. das Verwenden von Füllwörtern oder das Verschlucken von ganzen Wörtern, zu ändern, muss man sie zuerst wahrnehmen. Deutliche Sprache strengt beim Zuhören nicht an, wenn auch der Rhythmus stimmt. Sprache kann ganz sicher mehr, als nur die bloße Botschaft zu vermitteln.

Artikulation Tipps

  • Kauen der "Lieblingsspeise" zur Kräftigung der Sprechwerkzeuge

  • Korkensprechen

  • Laut llesen und jedes Wort übertrieben betont aussprechen

Sprechtechnik

Überall, wo es um Deutlichkeit geht, ist sprechtechnisches Üben und Auseinandersetzten mit der eigenen Sprache sinnvoll. Dabei werden die wichtigsten Ausspracheregeln erklärt, geübt und schließlich verinnerlicht.

Übungsbeispiele

Gestaltung der Sprache

Unnatürliche Modulation oder zu schnelle Sprechweise ist ebenfalls ermüdend für den Zuhörer.

Meistens sprechen wir viel zu schnell und gehen mit der Stimme immer wieder nach oben. Am besten übst du, indem du laut liest und versuchst, den Text auf verschiedene Arten zu gestalten.

Gestaltungsmöglichkeiten der Sprache

- beim Sprechen....

 

die Wirkung

Eine Kamera, ein Mikrofon, oder eine Rede vor vielen Menschen zu halten, kann für uns herausfordernd sein.

Nachsehend ein paar Tipps für den Auftritt:

  • Emotion
    Die Information, deine Positionierung und Botschaft zu dem zu erörterden Thema ergeben eine emotionelle Haltung. Vergegenwärtige dir die Emotion, die du transportieren willst
     

  • Körper und Stimme 
    nimm dir vor dem kurz Zeit, um dich, deinen Körper und deine Stimme wahrzunehmen. Fühle deinen festen Stand, sammle dich und atme tief in den Bauch. Lockere deine Schultern, deine Sprechwerkzeuge und wärme deine Stimme auf. Spüre dich in deiner entspannten Stimmlage.
     

  • das Sprechen
    auch bei vorbereiteten Reden: den Text nicht ablesen! Ein Stichwortzettel ist hilfreich, um keine Punkte zu vergessen. Freies Sprechen ist persönlicher und wirkt sympathischer als ein vorgelesener Vortrag.
     

  • Bei aufkeimendem Stress:
    in den Bauch atmen!
     

  • Sammle dich, bevor du sprichst oder antwortest, nimm Blickkontakt mit dem Gesprächspartner auf und halte diesen während des Gesprächs. Bei einem größeren Publikum lass deinen Blick über die Menge schweifen und suche dir ein paar Personen aus, die du direkt ansiehst. Die anderen werden sich auch angeblickt fühlen.
     

  • Lass dir Zeit mit den Antworten und schicke bei wichtigen Aussagen eine Pause oder eine Handbewegung voraus.
     

  • Tempo beim Sprechen raus, regelmäßig Pausen machen, nicht "durchhetzen"
     

  • lieber Pausen statt Füllwörter
     

  • Die Bewegungen der Hände sollten weder zu groß noch zu klein sein. Sympathisch wirken offene Bewegungen der Hände in der Körpermitte. 
     

  • auch bei spontanen Antworten: 
    Sammle dich, denk kurz nach, lass dir Zeit; 
    Pausen nimmt dir keiner übel.
     

  • Es kann immer überraschende Situationen geben. 
    Fehler zu machen ist menschlich. Die Zuhörer verzeihen sie dir, wenn du das auch kannst.
     


Alles Gute und viel Spaß!

 

 

Entspannt in den Vortrag

Stimme, Sprache und Wirkung im Fokus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


- vor dem Sprechen....

die Stimme

Haltung, Atmung und Entspannung

Für einen entspannten Stimmklang braucht es einen entspannten Körper und einen entspannten Atem.

Finde einen lockeren, aber sicheren Stand, nimm den Boden unter deinen Füßen wahr, richte dich mit der Vorstellung auf, dass dein Kopf dich wie ein Ballon nach oben zieht, lockere deine Schultern und deine Knie. Atme tief in den Bauch - das entspannt dich und deinen Atem.

Sprechwerkzeuge lockern

Lockere deine Sprechwerkzeuge, indem du dein imaginäres Lieblingsgericht durchkaust. Zur Dehnung des Rachenraums kannst du im Anschluss ausgiebig gähnen. Jetzt noch ein wenig wie ein Pferd geschnaubt, und die Sprechwerkzeuge sollten fit sein.

Stimme aufwärmen

Atme ohne Anstrengung weiter, lass deinen Atem fließen und führe ihn wieder tief in den Bauch. Beim Ausatmen beginnst du jetzt, sanft zu summen, um deine Stimmbänder aufzuwärmen und sanft vom Schleim zu befreien. Dann forme die Buchstaben ffffffff und sssss und lass dabei den Atem entspannt ausfließen. Am Schluss stell dir wieder dein Lieblingsgericht vor und summe ein genüssliches hmmmm. - Nun hast du deinen entspannten Stimmklang gefunden.

Stimmpflege

 
 

kontakt:

regina fröhlich

singen - sprechen - yoga - ton

email: office@stimmeundton.at
tel.:  +43 (0) 676 939 1841

skype: stimmeundton

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